Erbauseinandersetzung

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Erben mehrere Personen gemeinsam, dann handelt es sich rechtlich um eine Erbengemeinschaft. Das Gesetz geht davon aus, dass diese Zwangsgemeinschaft nicht auf Dauer angelegt ist, früher oder später muss deshalb die Auseinandersetzung erfolgen.

In der Praxis bringt dies oft erhebliche Probleme mit sich. Sind dich die einzelnen Erben untereinander “nicht grün”, dann drohen jahrelange rechtliche Auseinandersetzungen, die im schlimmsten Fall den wirtschaftlichen Wert des Nachlasses vollständig aufzehren. Wer wundert sich nicht hin und wieder über verfallende Immobilien in bester Lage? Dahinter stehen oft Erbengemeinschaften, die sich nicht über eine Auseinandersetzung einig werden können.

Schwierigkeiten gibt es häufig auch dann, wenn der Erblasser die Erbengemeinschaft mit bestimmten Auflagen, einer Testamentsvollstreckung oder Teilungsanordnungen beschwert hat.

Die Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft kann auf verschiedenem Wege erfolgen. Idealerweise treffen die Erben eine Erbauseinandersetzungsvereinbarung. Eine solche Vereinbarung regelt dann, wie der Nachlass im einzelnen zwischen den Erben aufgeteilt wird. Ist eine solche einvernehmliche Regelung indes nicht möglich, kann jeder einzelne Erbe auf Nachlassteilung klagen. Im Rahmen eines solchen Rechtsstreits muss der Kläger dann einen Teilungsplan vorlegen und die anderen Erben auf Zustimmung verklagen.

Wenn sich im Nachlass eine Immobilie befindet, kann jeder Erbe ein Teilungsversteigerungsverfahren einleiten. Im Rahmen dieses Verfahrens wird das Grundstück dann versteigert, der Erlös ist unter den Erben aufzuteilen.

Wir beraten Sie wenn es um die Erbauseinandersetzung geht und vertreten Sie gegenüber den Miterben und vor Gericht. Kontaktieren Sie unsere Kanzlei in Wedel.